"Aus Freude am Planen Bauen Wohnen & Leben"

MASSIVHAUSBAU ALS ZIEGELHAUS

Wer ein neues Haus baut, der steht vor einigen grundsätzlichen Entscheidungen. Eine der ersten wird sein, ob ein Massivhaus oder ein Fertighaus erstellt wird. Und wenn es ein Massivhaus werden soll, dann stellt sich die Frage nach Fertig-Massivhaus  oder klassisches Ziegelhaus - also Stein auf Stein.

Diese Entscheidung hat nicht nur rein
sachliche Gründe. Es kann aber auch davon ausgegangen werden, dass die Entscheidung für ein Massivhaus oder Fertighaus eine emotionale Entscheidung ist.

Ein
Massivhaushat gegenüberFertighaus Vorteile, aber auch einige Nachteile. Es gibt einige Grundmerkmale, die solide und zuverlässig Anbieter mit qualitativ hochwertigen Hausbauten deutlich von anderen unterscheiden. Gerade im Hausbau ist es nicht immer sinnvoll, zum günstigsten Angebot zu greifen - egal ob Ziegel, Fertig-Massiv- oder Fertig-Holzbauweise.

Die entsprechenden Foren im Internet sowie im Fernsehen sind voll von Beispielen, bei denen Hausbau zum Horrortrip und deutlich teurer geworden ist, als vorher oft vollmundig versprochen wurde.

Und einige ganz "üble Burschen" in dieser Branche machen oft nur Pfusch und Murks oder gehen pleite, so dass die Bauherrn dann auf einer halbfertigen Bauruine sitzen und nicht mehr wissen, wie es weiter gehen soll. Damit einher geht meist dann auch das finanzielle Fiasko des vorher so hoffnungsvoll begonnen Bauvorhabens.

Im Hausbau zählt Solidität des Bauträger-Unternehmens ebenso wie eine ordentliche Beratung durch einen seriösen Architekten und von Fachleuten VOR einer Entscheidung erheblich mehr, als der "letzte Cent".

Qualität im Hausbau hat auch einen Preis - wie alles, was solide, hochwertig, langlebig und nachhaltig sein soll. Wer den "billigen Jakob" sucht und kein ausgewiesener Fachmann im Baugewerbe ist, sollte besser die Finger von einem eigenen Bauvorhaben lassen.

Deshalb arbeiten wir nur mit ausgewiesenen Fachleuten als Architekten zusammen, denn diese haften auch für Ihre Beratung und Aussagen. Ein Architekt macht keine leeren Versprechungen, denn er muss im Zweifel den Kopf dafür hinhalten. Und Architekten haben eine langjährige Erfahrung im Hausbau und mit entsprechenden Bauträgern - unschätzbar, wenn Hausbau eine Erfolgsgeschichte werden soll. Und eines der wichtigsten Argumente für ein Architektenhaus ist, dass der Architekt direkter Auftragnehmer des Bauherrn ist - also nur diesem in Bezug auf Beratung und Planung hilfreich zur Seite steht und dessen Interessen gegenüber dem Bauträger zu vertreten hat und dies auch tut.

 

Der Bau eines klassischen Ziegelhauses ist erheblich anspruchsvoller - weil umfangreicher - als der Bau eines Fertighauses durch einen Anbieter, denn dabei geht es auf der Baustelle "nur noch" um den Aufbau der fertigen Wand- und Deckenelemente, die in einem FertigungswerK vorgefertigt wurden und danach um den Innenausbau des Fertighauses. Aber auch ein Fertighaus - egal ob in Massiv-Fertigbauweise oder in Holztafel-Fertigbauweise bedarf an erster Stelle eines soliden Fertighaus-Herstellers und einer entsprechend seriösen und umfassenden Beratung durch eine Fachagentur.

HEIMO HAUS - Exclusivhaus Bayern - Fachagentur Hausbau bietet seinen Interessenten und Bauherrn in ALLEN denkbaren Bauweisen genau das, was Qualitätshausbau von unseriösen Angeboten und Pfusch unterscheide.

Seriosität, Zuverlässigkeit, Termintreue, Solidität und Fachkenntnisse sowie zuverlässige Architekten und Bauleiter, die sich gemeinsam mit uns um Sie als Bauherrn kümmern - vom Erstgespräch bis zum Einzug ins neue Zuhause - engagiert und persönlich.

Das Massivhaus

Wer ein Massivhaus bevorzugt, meint damit in aller Regel ein Haus in Ziegelbauweise. Dies ist der klassische Haustyp, der schon seit Jahrhunderten in Europa verwendet wird.

  • Ein Massivhaus hat eine längere Bauzeit als ein Fertighaus.
  • Die Wände haben Bauart bedingt erheblich mehr Feuchtigkeit als im Fertighausbau und müssen deshalb auch "trocken geheizt oder gewohnt" werden.
  • Dafür ist es aber oftmals über Generationen bei fachgerechter Errichtung und Pflege nutzbar und wertbeständig. 
  • Erweiterungen und Anbauten lassen sich als Baumaßnahme realisieren. 
  • Es ist beständig und formstabil. 
  • Vom Wohngefühl ist ein Massivhaus durch seine große Speichermassen ein Feuchtigkeitsspeicher mit diffusionsoffenen Wänden. 
  • Allerdings ist die Energieeffizienz (u-Wert) trotz dickerer Außenwände schlechter als in einem Fertighaus.
  • Beim Massivhaus wird im Allgemeinen mit höheren Baukosten gerechnet, was jedoch je nach Qualität des Fertighausanbieters auch deutlich anders ausfallen und auf praktisch Null heruntergehen kann.

Für das Massivhaus gilt

  • Haltbarkeit und Wertbeständigkeit
  • Deutlich längere Bau- und Ausbauzeiten im Vergleich zum Fertigbau
  • Längere Zwischenfinanzierungszeit von Baubeginn bis Fertigstellung
  • Speichermasse Ziegel diffusionsoffen für Luftaustausch
  • Wärmedurchgangswerte mit u 0,15 - 0,20 schlechter als im Fertighausbau 
  • Nasse Bauweise bedingt Feuchtigkeit im Neubau, die über die Zeit abtrocknen muss 
  • Eigenleistung analog dem Fertigbau möglich
  • Bei Verwendung moderner Ziegel mit Innendämmung deutlich größere Außenwandstärken von 42,5 cm (Poroton T7 oder Coriso von Schleipfinger-Bader) mit Dämmstoffen im Ziegelkörper (Perlit oder Mineralwolle)
  • Moderne Ziegel werden nicht mehr gemauert (Kältebrücken) sondern fugenlos geklebt
  • Spätere Änderungen bedingen "Bauarbeiten" an den massiven Außen- bzw. Innenwänden
  • Individuelle Planung analog Fertighaus/Architektenhaus
  • Massive Bauweise mit hohem Schall- und Brandschutz
  • Beliebige Haustechnik realisierbar
  • Nutzbarkeit über Generationen
  • Statische Vorteile massiver Wände unter Normalbedingungen - nicht bei Erdbeben
  • Subjektiver Eindruck eines "stabileren Hauses"

Die Entscheidung für ein Fertighaus oder ein Ziegelhaus ist heute also weitgehend keine Frage der Kosten, der Flexibilität, der Haltbarkeit oder Gestaltungsmöglichkeit mehr sondern eher eine "Glaubensfrage" und der persönlichen Einstellung der zukünftigen Bewohner.

Ein Massivhaus muss über die Jahre ebenso gepflegt, renoviert und in Schuss gehalten werden wie ein in Holzbauweise errichtetes Wohnhaus. Vernachlässigen die Besitzes diesen Punkt, "vergammelt" jedes Haus - egal ob aus Ziegel oder aus Holzbaustoffen errichtet.

Ziegel-Mauerwerk  beidseitig verputzt

 Wärmedämmziegel Außenwand ohne zusätzliche Dämmung auf der Fassade.
Außenwandstärke 36,5 cm  - u 0,18
Außenwandstärke 42,5 cm  - u 0,16
Außenwandstärke 49,0 cm  - u 0,14
Innenfüllung mit Perlit oder Mineralwolle als Alternative

Planziegel Außenwand MIT zusätzliche Dämmung auf der Fassade notwendig. Außenwandstärke 42,5 cm  - u 0,20

Fertighaus-Außenwand Passivhaustauglich BÄRENHAUS

Standard Plus Passivhaus tauglich Holztafelbauweise Außenwand 37 cm - u 0,11

Standard Passivhaus tauglich Holztafelbauweise Außenwand 31 cm - u 0,13

 Durch die deutlich schlankeren Außenwände der Fertigbauweise wird merkbare zusätzliche Innenfläche bzw. Wohnfläche nach DIN bei gleichen Außenabmessungen gewonnen. In meinem eigenen Haus in Fertigbauweise mit 140 m² Wohnfläche sind das fast 7 m² Wohnfläche und das bei deutlich besserem Wärmedurchgangswert.

Massivbau oder Fertigbauweise

Steht man am Anfang der persönlichen Baugeschichte, überfallen einen die Grundbegriffe des Bauens. Kennen Sie den Unterschied zwischen Massivbauweise, Leichtbauweise und Fertigbauweise?

Wir helfen, die Begriffe zu erläutern
Für welche Bauweise Sie sich entscheiden, ist eine ganz persönliche Angelegenheit und hängt neben Vorlieben und Vorstellungen auch von finanziellen Aspekten ab. Es gibt keine Faustformel, dass eine Methode besser oder schlechter ist als die andere. Es gibt nur eine für Sie am besten geeignete Bauweise. Und diese ist immer von Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten abhängig.

Dämmstoffe
Gute Dämmstoffe sind das A und O für effektiven Wärme-, Schall- und Brandschutz. Konstruktionsbedingt verfügt der Holzbau über eine optimal gedämmte Außenhülle. Der Werkstoff Holz selbst kann im Vergleich zu anderen Stoffen als wärmedämmend bezeichnet werden. Ausschlaggebend dafür ist die spezifische Wärmeleitfähigkeit. Hier hat Holz den Wert 0,13 W/(m2K). Je geringer dieser Wert ist, desto besser die Wirkung als Dämmstoff. Zum Vergleich: Luft 0,17 W/(m2K), Kalksandstein 0,8 W/(m2K), Beton 2,1 W/(m2K), Stahl 60 W/(m2K), Aluminium 200 W/(m2K). Dämmstoffe müssen aber auch den hohen Erwartungen der Bauherren an gesundes Wohnen entsprechen. Daher werden für die von den BDF-Mitgliedern eingesetzten Dämmstoffe spezielle Nachweise der Gesundheitsverträglichkeit verlangt. FCKW oder ähnliche ozonschädigende Verbindungen sind dabei verboten. Für die Dämmung werden in der Regel Mineralwolle
oder ökologische Materialien verwendet. Vielfach werden auf Wunsch auch alternative Dämmstoffe angeboten, wie Hobelspäne, Holzfasern, Holzwolle-Leichtbau-Platten, Zelluloseflocken oder Schafwolle. Selbstverständlich müssen alle diese Materialien durch das Deutsche Institut für Bautechnik zugelassen sein.

Holzbausysteme
Die im modernen Fertigbau gebräuchlichsten Holzbausysteme sind der Skelettbau und die Tafelbauweise bzw. Rahmenbauweise. Die Skelettbauweise gilt als Weiterentwicklung des historischen Fachwerks,
das im Neubau zwar nur noch selten zu finden ist, aber sehr elegante Architektur ermöglicht. Die stabförmige Tragstruktur aus senkrechten Stützen und waagerechten Trägern ist für den Skelettbau charakteristisch. Das Holzgerüst übernimmt allein die tragende Funktion, die Ausfachungen der Wände haben dagegen lediglich noch aussteifende Wirkung. Deshalb können hier zum Beispiel große Glasbauteile eingesetzt werden. Die bis zu fünf Meter großen Abstände der Stützen im Skelettbau ermöglichen eine besonders flexible Gestaltung des Grundrisses.

Die Tafelbauweise ist die häufigste Bauart im Holzfertigbau. Die einzelnen vorgefertigten Elemente bestehen dabei aus Holzrippen mit Wärmedämmung und beidseitigen Beplankungen aus Werkstoffen (OSB+Gipskarton oder Fermacell/Gipsfaserplatten). Die Größe dieser Elemente für die Innen- und Außenwände und teilweise auch für die Dächer reicht bis zu ganzen Wänden von zehn bis zwölf Metern Länge. Die verwendeten Hölzer sind technisch getrocknet und damit maßhaltig. Die Lasten werden im Gegensatz zum Holzskelett von der kompletten Wand - bestehend aus Gerippe und Beplankung - getragen. Vor der Witterung wird die tragende Konstruktion durch die Fassaden geschützt. Die Holztafelbauweise erlaubt einen hohen Grad an Vorfertigung, was für sehr kurze Bauzeiten sorgt. So kann die Gebäudehülle eines Einfamilienhauses in einem Arbeitstag regendicht montiert werden. Das Konstruktionsprinzip ist mit dem Holzrahmenbau identisch, der aber einen geringeren Grad an Vorfertigung aufweist.

Individuelles Bauen
Trotz der Vorfertigung ist ein Fertighaus keineswegs ein Haus von der Stange. Jeder Traum von den eigenen vier Wänden lässt sich individuell planen. Der Architektur sind kaum Grenzen gesetzt. Bei den BDF-Mitgliedern kann der Bauherr nicht nur aus dem Katalog aussuchen, sondern eigene Wünsche verwirklichen und sich sein Traumhaus nach Maß bauen lassen. Fast jeder Fertighaus-Hersteller hat neben Basismodellen verschiedene Haustypen im Programm: Bungalows, Doppelhäuser, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Landhäuser, Luxusvillen. Einige Konstruktionselemente sind immer gleich, zum Beispiel die tragenden Wände und die Deckenkonstruktion. Aber welche Maße ein einzelnes Konstruktionsteil hat, spielt bei der Herstellung mit modernsten Maschinen keine Rolle mehr. Der Bauherr kann Einfluss auf Architektur, Materialien, Grundriss oder Größe des Hauses nehmen und bestimmen, wie sein künftiges Eigenheim aussehen soll. Auch ausgefallenes Design kann in Fertigbauweise verwirklicht werden!

Industrielle Vorfertigung
Ein Fertighaus heißt Fertighaus, weil die Bauelemente nicht erst auf der Baustelle, sondern weitgehend schon vorher in einer Fabrik hergestellt werden. Oder technisch ausgedrückt: Zumindest die Elemente für die Wände - in der Regel auch für Decke und Dach - werden bei einem Fertighaus mindestens einseitig geschlossen vorgefertigt. Dieses Verfahren bietet eine ganze Reihe von Vorteilen. Der Rohbau ist nicht über lange Zeit ungeschützt der Witterung ausgesetzt, sondern wird von Fachleuten in einer trockenen Werkhalle vorbereitet. Verarbeitungsfehler sind durch den Einsatz computergesteuerter Maschinen so gut wie ausgeschlossen. Der Grad der Vorfertigung kann je nach dem verwendeten Bausystem variieren. Auf die Qualität kann sich der Bauherr verlassen, denn alle vorgefertigten Bauteile aus den Werken der BDF-Mitglieder werden einer amtlich anerkannten   Güteüberwachung  unterzogen.

Häuser aus Holz haben eine sehr lange Tradition – und das gilt auch für die Fertigbauweise. Schon für den Tempelbau in der Antike wurden vorgefertigte Bauteile verwendet, die nach einem Maßsystem aufeinander abgestimmt waren. Der Entwurf für das erste Holzfertighaus wird Leonardo da Vinci zugeschrieben. Das Universalgenie entwickelte um 1500 einen Gartenpavillon aus großflächigen Holzrahmentafeln. Natürlich sind moderne Holzbausysteme gegenüber diesen Konstruktionen entscheidend weiter entwickelt worden. Nach den neuen Landesbauordnungen sind heutzutage bis zu fünfgeschossige Wohnhäuser in Holzbauweise möglich.

Lebensdauer
Dass Holzhäuser die Jahrhunderte überdauern, sieht man in vielen deutschen Städten sehr eindrucksvoll an den historischen Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter. Die technische Lebensdauer von Holzbauten kann bei qualitätsorientierter Bauweise mehrere hundert Jahre betragen, wie zahlreiche historische Fachwerkbauten zeigen

Früher hielt sich weit verbreitet das Vorurteil, Holzfertighäuser hätten eine geringere Lebensdauer und seien weniger wertbeständig als Häuser in Nassbauweise. Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts traf dies für einen Teil der niedrigpreisigen Bauten durchaus zu. Eine ausführliche Studie der Uni Leipzig kommt jedoch mittlerweile zu einem völlig anderen Ergebnis: Moderne Holzfertighäuser unterscheiden sich seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts qualitativ nicht von Nassbauten.Sie genügen allen Anforderungen an Wärme-, Feuchte-, Brand- und Schallschutz oder übertreffen diese sogar.

Die Wissenschaftler haben die Entwicklung der Holztafel- und Holzrahmenbauweise seit etwa 1965 untersucht, dokumentiert und mit anderen Bauweisen verglichen. Auf Grund der Ergebnisse entstanden sinnvolle Anpassungen in der Beleihungswert- und Sachwertermittlung von Holzhäusern, die von den meisten Banken bereits übernommen wurden.

Baustoff
Fertighäuser bestehen aus natürlichen Baustoffen. Für ein Fertighaus werden durchschnittlich 25 Kubikmeter Holz verwendet, zum größten Teil aus heimischer Fichte. Wände, Decken und Dächer werden aus naturbelassenem Holz hergestellt.

Bei Fertighäusern mit dem Siegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) kann man da sicher sein, denn frisches Waldholz wird bevorzugt. Sägewerks- und Industrie-Restholz ist nur dann erlaubt, wenn es nachweislich unbehandelt ist. Wenn Holz zu Werkstoffplatten für QDF-geprüfte Fertighäuser werden soll, darf die Rohware weder imprägniert noch lackiert worden sein. Wer ein Holzhaus baut, leistet einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz, denn der natürliche Baustoff aus dem Wald hat eine glänzende Energiebilanz. Die energie-intelligente Fertigbauweise senkt deutlich den Verbrauch an Heizenergie. Das entlastet nicht nur die Atmosphäre, sondern auch Ihren Geldbeutel bei den Folgekosten.

Übrigens: Fertighäuser sind für den Einsatz regenerativer Energien besonders geeignet.

Passivhaus
Das Passivhaus ist die konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Um den Energieverbrauch von nur 1,5 Litern pro Quadratmeter Wohnraum und Jahr zu decken, ist bei diesen Häusern keine aktive Heizungsanlage mehr erforderlich. Denn durch die höchste Qualität von Gebäudehülle und Haustechnik wird der Wärmebedarf so weit verringert, dass die Wärmerückgewinnung durch das Lüftungssystem, die eingestrahlte Sonnenenergie, die Eigenwärme der Personen im Haus und die Wärmeabgabe von Geräten ausreichen, um das Gebäude angenehm warm zu halten. Dieser zukunftsorientierte Haustyp ist bereits heute fester Bestandteil des Häuserangebots vieler BDF-Mitgliedsunternehmen.

Preis
Alle BDF-Mitglieder geben ihren Kunden eine Festpreisgarantie für mindestens ein Jahr ab Auftragserteilung. Unvorhergesehene Preisaufschläge, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, gibt es also nicht. Ebenso wird vertraglich vereinbart, wie hoch die maximale Preiserhöhung sein darf, wenn die Laufzeit der Festpreisgarantie ohne Verschulden des BDF-Mitglieds überschritten wird.

Außerdem halten es die Hersteller mit einer alten Kaufmannsregel:Erst die Ware, dann das Geld. Der Bauherr bezahlt nur für bereits erbrachte Leistungen, also nach Baufortschritt. Fertighäuser sind keine Billigprodukte, denn hohe Qualität hat ihren Preis. Dennoch kann der hohe Grad an industrieller Vorfertigung die Baukosten gegenüber konventioneller Bauweisen deutlich reduzieren.

Primärenergiebedarf
Der Primärenergiebedarf ist eine wichtige Kennzahl für die "Sparsamkeit" eines Hauses. Er wird in Kilowattstunden je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr angegeben. Zum Primärenergiebedarf zählt nicht nur die Heizwärme, sondern auch die Trinkwassererwärmung sowie Anlagenverluste. Für jedes Haus wird nach der Energieeinsparverordnung ein maximal zulässiger Primärenergiebedarf ermittelt. Dieser ist von der Architektur des Hauses und der eingesetzten Heiztechnik abhängig. Normal für ein freistehendes Einfamilienhaus sind etwa 100 bis 130 kWh pro Quadratmeter und Jahr.

Schallschutz
Für Einfamilienhäuser bestehen keine gesetzlichen Auflagen für den Schallschutz. Trotzdem verwenden die BDF-Mitglieder darauf große Sorgfalt.

Für Häuser in Holztafelbauweise gilt: Außengeräusche bis zu 65 Dezibel – das entspricht einem mit 100 Stundenkilometern vorbei fahrenden Auto – dürfen im Haus nur stark vermindert hörbar sein. Ihr Lärmpegel im Inneren darf 30 Dezibel nicht überschreiten. Beim Schallschutz arbeitet der Fertigbau nicht mit Masse, sondern mit einer intelligenten Kombination der Werkstoffe und der Schichtenanordnung. Ein mehrschaliger Wandaufbau mit schalldämmenden Werkstoffen sorgt für Ruhe.

Termine
Mitgliedsunternehmen des BDF vereinbaren auf Wunsch mit dem Bauherren gerne vertraglich Hausaufbau- bzw. Fertigstellungstermine, die - abhängig von den vom Bauherren zu erfüllenden Aufbauvoraussetzungen - verbindlich sind. Der Bauherr weiß also lange im Voraus ganz genau, an welchem Tag der Möbelwagen kommen kann. Zusätzliche finanzielle Belastungen in Form von weiteren Mietkosten wegen einer verzögerten Fertigstellung kommen beim Fertigbau also nicht vor. Laut einer von den Verbraucherverbänden in Auftrag gegebenen Emnid-Studie gibt es bei Fertighäusern im Vergleich mit allen anderen Bauformen die wenigsten Probleme mit Terminüberschreitungen.

Trockene Bauweise
Feuchte Wände gibt es in den Häusern den BDF-Mitglieder nicht. Die einzelnen Elemente bestehen aus trockenen Werkstoffen, sie werden in trockenen Werkshallen vorgefertigt und im geschlossenen Lastwagentrocken zur Baustelle transportiert. Innerhalb kürzester Zeit ist die Montage abgeschlossen und das Haus witterungsgeschützt. Weil beim Rohbau die Trocknungszeiten entfallen, kann sofort mit dem Innenausbau begonnen werden. Die Wand- und Deckentafeln sind so gefertigt, dass sie zu keiner Zeit Feuchtigkeit in die Wohnräume abgeben. Das ist angenehm, fördert die Wohngesundheit und spart Kosten, denn das ständige Lüften und Heizen in den ersten Heizperioden ist überflüssig.

U-Wert
Kennzahl für die Wärmedämmung von Bauteilen wie Außenwänden oder Dächern ist der Wärmedurchgangs-koeffizient, der so genannte U-Wert. Er gibt an, wie groß die in Watt gemessene Wärmemenge ist, die in einer Stunde durch einen Quadratmeter Fläche geht, wenn der Temperaturunterschied zu beiden Seiten der Fläche ein Grad Celsius beträgt. Damit eignet sich der U-Wert, um den Wärmeschutz eines Hauses beurteilen zu können: Je niedriger er ist, desto besser die Wärmedämmung. Die BDF-Mitglieder haben sich zu einem U-Wert für Außenwände von höchstens 0,25 verpflichtet.

Damit wird die Forderung der Energieeinsparverordnung noch einmal deutlich unterschritten und der Heizwärmebedarf des Hauses gemindert.

Vertrag
Der Bauvertrag sollte aus folgenden Punkten bestehen:

Bau- und Ausstattungsbeschreibung
Festpreisgarantie
 Zahlungsmodalität
Gewährleistungsfristen
Liefertermin/Leistungstermine
Sicherheiten
Kündigungsregeln und Folgen einer Kündigung.

Eine detaillierte Bau- und Ausstattungsbeschreibung enthält nachvollziehbare, exakte Angaben über die einzelnen Gewerke und die normale Grundausstattung. Zusätzliche Vereinbarungen, die später bei der Ausstattungsberatung getroffen werden, sind dem Bauvertrag hinzuzufügen, mit Vermerk über Mehr- oder Minderkosten. Ebenso sind Sonderanfertigungen und besondere Absprachen schriftlich als Bestandteil des Bauvertrages festzuhalten. Die gesetzliche Gewährleistungsfrist für Bauarbeiten beträgt nach dem BGB fünf Jahre, nach VOB für Bauwerke vier Jahre. Es gibt allerdings viele Hersteller, die Gewährleistungsfristen vertraglich darüber hinaus noch verlängern.

Wirtschaftlichkeit
Wer sein Traumhaus von Anfang an clever plant, baut wirtschaftlich und kann später sparsam wohnen. Mit einem Fertighaus fängt das Sparen schon beim Grundstück an: Die variable Holzbauweise macht Traumhäuser auch auf ungünstig geschnittenen Parzellen möglich. Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet, drückt die Baukosten zusätzlich. Je nach handwerklichem Geschick kann der Bauherr einzelne Arbeiten oder sogar den kompletten Innenausbau in Eigenleistung übernehmen. Kühle Rechner müssen nicht frieren: Die hervorragende Wärmedämmung eines Holzhauses erfreut die Bewohner mit angenehmen Temperaturen – und dauerhaft niedrigen Heizkostenrechnungen.

Zeit
Zeit ist Geld: Die eigentliche Bauzeit eines modernen Fertighauses ist extrem kurz: Das Haus steht regendicht meist in weniger als 48 Stunden, einschließlich des geschlossenen Daches. Vom Vertragsabschluss über die Fertigung im Werk bis zur Lieferung und Montage auf der Baustelle vergehen erfahrungsgemäß zwischen 90 und 270 Tagen,
je nach Größe des Hauses und der gewählten Ausbaustufe. Schnelle Bauzeit spart Geld, denn sie hält die Zeit der Mehrfachbelastung durch Miete und Zinszahlungen kurz. Auf Wunsch garantieren die BDF-Mitgliedsunternehmen ihren Bauherren den Tag der Fertigstellung und schreiben das Datum im Vertrag fest.

Zuschüsse
Die meisten Häuslebauer können öffentliche Fördermittel des Bundes und der Länder für ihr Bauprojekt in Anspruch nehmen. Das wichtigste war die im Januar 2006 abgeschaffte Eigenheimzulage. Wer bereits nach dem geltenden Recht Eigenheimzulage erhält, dem wird sie auch weiterhin bis zum Ende des Förderzeitraums gewährt. Von der Abschaffung ebenfalls nicht betroffen sind Bauherren, die vor dem 1. Januar 2006 mit der Herstellung begonnen haben und Erwerber, die vor dem 1. Januar 2006 den notariellen Kaufvertrag abgeschlossen haben oder einer Genossenschaft beigetreten sind. Neben der Eigenheimzulage gibt es noch andere staatliche Fördermittel, nämlich in Form von zinsgünstigen Darlehen nach dem Wohnraum-förderungsgesetz. Den Umfang dieser Zuschüsse legen die Bundesländer fest. Eine Überlegung wert sind auch die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
. Sie unterstützt umweltfreundliche und energiesparende Neubauten durch besonders günstige Kredite. Diese können uneingeschränkt mit der Eigenheimzulage und allen anderen Fördermaßnahmen kombiniert werden. Zahlreiche Energiesparhäuser der BDF-Mitglieder sind nach den Richtlinien der KfW förderfähig.

QUALITÄT - KNOW HOW GEPAART MIT WERTARBEIT

Qualität, wie Bärenhaus sie versteht, ist mehr als das Einhalten von Abständen bei der Montage, ist mehr als die Erfüllung gesetzlicher Richtlinien und Normen. Qualität bedeutet für Bärenhaus, immer ein bisschen besser zu sein. Immer ein bisschen mehr nachzudenken und immer im Sinne unserer Bauherren zu handeln.


QUALITÄTSGARANTIEN

Die Qualitätsgarantien von Bärenhaus gehen in vielen Bereichen weit über die Anforderungen des Gesetzgebers hinaus. Für ein Fertighaus von Bärenhaus spricht in erster Linie der Baustoff Holz, der naturbelassen aus einheimischen Wäldern stammt. Jedes Stück des verbauten Holzes ist z.B. durch die überaus strengen und regelmäßigen Kontrollen überprüft und zertifiziert. Ein weit überdurchschnittlicher Wärmeschutz sorgt für niedrige Heizkosten in Zukunft.


UNABHÄNGIGE ZERTIFIZIERUNGEN

Qualifizierte Fachleute, die Ihr Handwerk verstehen, sind eine der Grundlagen für sehr gute Qualität. Dies wird ständig durch zum Beispiel das Institut für Holzkonstruktion und Holzbau überprüft und durch eine Verleihungsurkunde nachgewiesen. Das Werk als Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau ist ein starker Partner bei der Realisierung an der Seite von Bärenhaus. Mit einem Haus von Bärenhaus kauft niemand „die Katze im Sack“. Sowohl in der Produktion, als auch auf der Baustelle erfolgen im Auftrag des QDF jährliche Qualitätskontrollen.


ALTERNATIVE HEIZSYSTEME

Mit dem Einsatz moderner alternativer Heizsysteme werden in Bärenhäusern Heizkosten Jahr für Jahr gespart.

Folgende alternative Heizsysteme können eingesetzt werden: 

Ø      Wärmepumpen der verschiedensten Bauarten (derzeitig werden bereits bei über 80% der Häuser von Bärenhaus Wärmepumpen eingesetzt)

Ø      Solartechnik zur Heizungsunterstützung und Warmwasseraufbereitung

Ø      kontrollierte Lüftungstechnick mit Wärmerückgewinnung

Ø      Photovoltaikanlagen

Ø      Pelletsheizungen

Ø       

MADE IN GERMANY

Bei Bärenhaus werden Marken-Produkte führender europäischer Hersteller verarbeitet. Die zertifizierte Produktion steht in Freiwalde (40 km südlich von Berlin) und baut auf das Know How deutscher Facharbeiter.

 

Wir selbst haben 2010 unser Haus in Holzbauweise errichtet. Das ist solide, nachhaltig, kostengünstig, schnell und sicher. Wir bauen auch gerne für Sie Fertighäuser in Vollholz- und Holztafelbauweise. Überzeugen Sie sich selbst und vereinbaren Sie einen seriösen Beratungstermin mit uns unter - Heimo Kandler - Telefon: Mobil 0177-2584128 bzw. Büro 08762-727492 Mail heimo.kandler@t-online.de; www.baeren-haus.de www.heimohaus.de;  


Ich freue mich jedenfalls darauf, Sie persönlich kennen zu lernen und zum Thema Ihres Hausbaus seriös beraten und Ihnen ein Festpreisangebot für Ihr neues Zuhause machen zu dürfen.

Wir beraten Sie gerne persönlich und seriös. 

Sie treffen die Entscheidungen.

Sie könnten mich hier oder auf einem anderen Flugplatz zur Beratung treffen, wenn Sie möchten - ICH WILL - davon dürfen Sie sicher ausgehen.

Dann (hoffentlich) bis demnächst in Ihrer Nähe?!